So langsam aber sicher kommt der Winter. Ja, ich weiß, ich habe vor kurzer Zeit erst über den Herbst gebloggt. Aber ich mag die kalten, dunklen Jahreszeiten. Egal ob Winter oder Herbst. Auch wenn es noch sommerlich ist, kommt der Winter oder vielmehr Weihnachten mit großen Schritten. Und dabei ist noch nicht einmal Halloween gewesen…

Vor ein paar Wochen erst, so scheint es, hat die Grillsaison begonnen und seit drei Wochen kann man Lebkuchen kaufen. Jammi! Natürlich sind die Leckereien unwiderstehlich, aber was mich am Meisten am freut, ist die „Dunkelheit“.  Man hat zu Hause viele Kerzen, es ist gemütlich und alles wirkt irgendwie entschleunigt.

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Ich liebe es, mich abends bei Kerzenschein auf dem Sofa mit einer Tasse Tee oder heißem Kakao unter eine Decke zu kuscheln und, am Liebsten, dem Schnee beim Fallen zu zusehen. Ich liebe Weihnachtsmärkte, mit ihrem Glanz, ihren Kerzen und ihrem Duft (ja, auch den Fressalien 😉 ) 

Auch wenn es in den Städten stressig zu geht und alle wie aufgescheuchte Vögel durch die Gegend laufen, ist es ein ganz besonderes Gefühl. Man kommt dann Abends  nach Hause und die Dunkelheit macht es gemütlich und das Kerzenlicht warm. Für viele ist es Weihnachten, dass alles so besinnlich macht. Man möchte Zeit mit der Familie verbringen, man isst zusammen und beschenkt sich. Aber ich bin der Ansicht, dass man dafür nicht unbedingt Weihnachten haben muss. 

Die meisten haben den wahren Grund von Weihnachten vergessen und schenken nur noch. Das ist schade. Wobei ich finde, dass man keinen Grund braucht um Zeit mit der Familie zu verbringen und sich Geschenke zu machen. Weihnachten ist Kommerz geworden und kaum einer, der feiert, ist ein Gläubiger. Leider zähle ich in gewissem Sinne auch dazu. Ich gehe zu meiner Familie an Weihnachten und ich lade auch ein. Aber nicht weil ich Weihnachten feiern möchte, sondern weil ich es möchte. Die Jahreszeit lädt dazu ein und dann genieße ich es. 

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Es ist das Besinnliche, die kleinen Kerzenfigürchen (nicht unbedingt Weihnachten, aber Winter), die heißen Getränke, der Schnee und die Kälte, die Gemütlichkeit in den Häusern. All dieses, der Winter, ist schön. Man sollte es genießen und die Langsamkeit ausnutzen, bevor die Schnelligkeit des Sommers uns wieder einholt.