10 Jun

 

Heute geht es weiter mit meiner Städtereihe. Heute habe ich keinen Gastartikel, sondern erzähle euch etwas über unsere Heimatstadt Heide in Schleswig – Holstein. 

 

Unser Städtchen ist recht überschaubar und mit 21.303 Einwohner auf 31,97 km² (stand 31.12.2014) die Kreisstadt von Dithmarschen. Leider lässt sich nicht so einfach alles auf der Website unserer Stadt nachlesenwww.heide.de Wie viele Hunde in unserer Stadt gemeldet sind, kann ich euch leider nicht verraten. Deshalb gehe ich gleich zu dem Unangenehmen über, den Steuerbeträgen…  😉

Für den ersten Hund:                  120,-€ 

Für den zweiten Hund:                144,-€

Jeder weitere Hund:                   156,-€

Für jeden gefährlichen 

Hund:                                         600,-€

 

Für unsere eher kleinere Stadt finde ich die Steuern sehr hoch und sie wird auch, in den Augen vieler Hundebesitzer, nicht sinnvoll genutzt. Es gibt weder Hundefreilaufflächen außer auf den Plätzen der Hundeschulen, bei denen man natürlich Mitglied sein muss, um diese nutzen zu dürfen. Ebenso herrscht Leinenpflicht. Man bekommt zwar im Rathaus kostenlos Kotbeutel, das weiß aber kaum jemand (…). Dennoch wird man schief angesehen, wenn der Hund in der Stadt sein Geschäft verrichtet und man es aufhebt. 

 

Hier ist es auch leider so, je größer der Hund, desto schiefer wird man angesehen. Alles was größer als ein Labrador ist, ist gefährlich und muss gemieden werden.

In vielen Geschäften oder Lokalitäten dürfen die Hunde mit auf die Terrasse, auf meiner Arbeitsstelle sogar mit rein. Es wird jedoch überall draußen Wasser angeboten und schattige Plätzchen, wenn möglich. Das ist leider auch schon das Freundlichste, was den Hunden gegenüber hier getan wird. In der Innenstadt sind sie nicht gerne gesehen, geschweige denn, dass sie anderen Menschen auch mal nur auf eine Armlänge zu nahe kommen.

Mittlerweile ist Jessi nicht mehr fit genug um einen Spaziergang in die Stadt zu schaffen, aber als sie das noch konnte habe ich sie trotzdem regelmäßig mitgenommen. Einfach mal was anderes sehen und ein Käffchen trinken.

 

Wenn man hier ohne Leine entspannt mit Hund laufen möchte, sollte man ein Stückchen weiter fahren. Etwa eine halbe Stunde mit dem Auto stößt man auf den Wald Christianslust. Dort hat jemand ein Stück Wald gekauft und eingezäunt. Dieses stellt er Hundefreunden zur Verfügung, damit auch unsere Fellnasen ohne Leine frei toben können, ohne das man sie ankreidet. Solche Flächen sollte es viel mehr geben.