28 Mär

Heute verraten wir euch, was bei uns in der letzten Woche los war. Denn, wir hatten Besuch –  vier Leute mehr bei uns zu Hause. Meine Schwester mit Mann und zwei Kindern war da. Da wurde es ganz schön kuschelig bei uns!

Ist sowas nicht stressig für Hund, wenn plötzlich so viele Menschen in der Wohnung sind? Ja und nein. Sicher ist das für jeden Hund eine Umstellung, vor Allem wenn die Wohnung so klein ist wie unsere. Wir haben nämlich nur drei Zimmer. Aber wenn man das geschickt genug anstellt, kann das alles problemlos funktionieren.

 

Meine Neffen sind elf und 13 und haben Jessi total gern, am Liebsten würden sie so viel es geht mit ihr kuscheln. Das geht natürlich nicht, denn selbst eine sehr geduldige Jessi braucht ihre Ruhe. Dafür hat sie ihr Körbchen. Das wird nicht verstellt und dient ihr als Ruhepol, an den sie sich immer zurückziehen kann und sie in Ruhe gelassen werden möchte. Das müssen sie dann verstehen. Ebenfalls wird ihr Wasser – und Futternapf nicht verstellt. Sie soll nicht benachteiligt werden, „nur“ weil Besuch da ist.

Der richtige Umgang mit der Situation macht den Unterschied von einem gestressten und einem entspannten Hund. Sicherlich kann Jessi sich dann nicht so breit machen wie sie es gewohnt ist, weil wir eben deutlich mehr Leute sind, aber dennoch ist genug Platz da , dass sie es sich außerhalb ihres Körbchens bequem machen kann. Sie hat jeder Zeit die Möglichkeit aus einer Situation

einfach raus zu gehen, wenn es ihr zu viel wird. Meine Neffen verstehen das so langsam, denn auch die wollen ja schließlich nicht immer bedrängt werden 😉

 

Unsere Routine, der Gassirhythmus, bleibt auch gleich. Das brauchen wir nun mal. Da muss sich dann der Besuch anpassen, Jessi würde nicht verstehen warum zum Beispiel das Gassi am Abend verschoben oder gar ausfallen würde. Natürlich gibt es bei uns auch Ausnahmen und Tage an denen es mal anders kommt, aber größten Teils bleibt alles so wie es ist.